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Tod im Krankenhaus

"Der Zweifel an der regionalen Medizin ist beinahe so
groß wie der Platz, den Du in unseren Herzen einnimmst."

Dies ist der Text der Traueranzeige von Karstens Freunden. Und der Zweifel ist gerechtfertigt.

Das unglaubliche Versagen der Ärzte und des Pflegepersonals eines lippischen Klinikum, welches geradewegs zum Tod von Karsten Kahler, einem jungen Mann im Alter von 23 Jahren führte, wird hier dokumentiert. Ans Licht kommen unsinnige Behandlungsschritte, falsche Medikamentengaben und Fehldiagnosen, also eine Kette von Kunstfehlern.

Lesen Sie hier mehr über Karstens Leidensweg aus Sicht eines Angehörigen.

Das Landgericht Detmold urteilt in einem Zivilprozess, gestützt auf zwei weitestgehend übereinstimmende Gutachten, im schönsten Amtsdeutsch:

"Sie haben durch ihr Versagen den Tod des Erblassers schuldhaft verursacht."

Mit "Erblasser" ist Karsten gemeint, und mit "Sie" die Ärzte und das Pflegepersonal eines lippischen Klinikums. Viel klarer kann man es nicht mehr formulieren. Da die Angehörigen und das Klinikum auf eine Berufung verzichtet haben, ist das Urteil am 3.Mai 2007 rechtskräftig geworden.

Lesen Sie hier das Urteil
Weitere Dokumente wie die Gutachten finden Sie auf dieser Website unter dem Menuepunkt Dokumente.

Das vorangegangene Strafverfahren wurde von der Staatsanwaltschaft wegen mangelndem öffentlichen Interesses und geringer Schuld nach §153a gegen eine Geldbuße von 3.000,- € an den Kinderschutzbund eingestellt. In Anbetracht der Beweislage und der Schwere des Falles, immerhin ist Karsten tot, ist dies unverständlich.
Ob da auf dem Golfplatz der kurze Dienstweg im Spiel war, läßt sich wohl nicht klären.
Offensichtlich sollte das Verfahren schnell und unauffällg beendet werden, nachdem der Begriff "Organisationsverschulden" im Spiel war. Der angewandte Paragraph ist die einzige Möglichkeit, ein Strafverfahren so zu beenden, dass die Nebenkläger keine Möglichkeit zur Fortsetzung haben. Manche behaupten, dieser Paragraph wäre aus etwa dem selben Grund extra für die Spendenaffäre um Helmut Kohl geschaffen worden.

Karsten war zum Beginn seines Krankenhausaufenthaltes bis auf die zu behandelnde beginnende leichte Lungenentzündung erwiesenermaßen gesund, dies bestätigen die Gutachten. Er war sportlich fit, mit Leistungskurs Sport bis zum Abitur, stand voll im Leben und befand sich in der Ausbildung zum Automobilkaufmann.

Karsten hätte bei richtiger Behandlung, zum Beispiel mit den richtigen Antibiotika, aller Wahrscheinlichkeit nach überlebt. Diese Einschätzung stammt von Dr. Macha, dem Leiter der größten Lungenklinik Deutschlands in Hemer, einem ausgewiesenen Fachmann auf seinem Gebiet. Sein Gutachten finden Sie unter Dokumente.

Die damalige Stimmung im Klinkum läßt sich am besten mit den Worten beschreiben: "Stellen Sie sich nicht so an, mit 23 stirbt man nicht an einer Lungenentzündung", die eine nicht namentlich bekannte Schwester für Karsten übrig hatte, nachdem er sie auf die Verschlimmerung seines Zustandes aufmerksam machen wollte.
Im Prinzip stimmt die Aussage auch, wenn nicht, wie in diesem Fall, die Ärzteschaft kopflos behandelt. Nach Auffassung des Gerichts hat sie es schuldhaft unterlassen eine konstante und zuverlässige, aber auch objektive Überwachung der entscheidenden medizinischen Parameter zu gewährleisten, um so eine sichere Diagnose und eine entsprechende Therapiegrundlage zu gewinnen.
Das Karsten aus diesem Grund sterben mußte, ist schlimm. Das ein Fehler gemacht wurde ist auch schlimm. Dass aber eine Woche lang ein Behandlungs- und Diagnosefehler dem andern folgte, das ist ein Skandal.

Machen Sie sich hier ein Bild von Karsten.

Nehmen Sie sich etwas Zeit, mehr über die Zustände im Klinikum Lippe zu erfahren, indem Sie in den Dokumenten lesen.

Wenn Sie möchten, können Sie zu uns Kontakt aufnehmen oder einen Eintrag im Gästebuch hinterlassen.

 

 

Karsten mit Koala

 

Karsten, Du wirst immer in unserem Herzen bleiben. 

 

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